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​Wie du komplexe Probleme ​angehst

​Wir leben in einer Welt, die sich ​unglaublich schnell weiterentwickelt​ und in der ​Du dich regelmäßig mit ganz neuen Problemen konfroniert ​siehst. Umso wichtiger ist es, dass ​Du dich von ​der Vielzahl an komplexen Problemen nicht erdrückt fühlst und aktiv versuchst, sie zu lösen. ​Diese Eigenschaft ​nennt man Problemlösekompetenz​.

​Problemlösekompetenz 

​Nach Stunden harter Arbeit gelangst du an einen Punkt, an dem du nicht mehr weiter weißt. Ein schier unüberwindbares Hindernis ​ergibt sich, wirft dich in deinem Zeitplan zurück​ und  gefährdet ​sogar ​die Erreichung ​deines Ziels selbst. ​Ich bin mir sicher, du kennst das und hast bereits Ähnliches erlebt. ​In diesen Situationen ist eine ganz bestimmte Eigenschaft von dir gefragt: Deine Problemlösekompetenz. Die beste Definition liefert ​die OECD mit ihren bekannten PISA-Studien:

Die komplexe Problemlösekompetenz ist definiert als die Fähigkeit, Prozesse kognitiv zu verarbeiten, um Problemsituationen zu verstehen und zu lösen, in denen die Lösungsmethode nicht unmittelbar auf der Hand liegt.​​​

​​Die 5 Phasen zur Lösung deines Problems

​Anders als du vielleicht denkst, kannst du lernen, ​solche "Problem-Situationen" zu ​bewältigen.  ​Die Grundidee dabei ist, komplexen Problemen mehr Übersicht, Systematik und Struktur zu verleihen. Dazu teilst du deine Arbeitsschritte in 5 Phasen ein:

  1. ​​​​Im ersten Schritt geht es darum, ein komplexes Problem als solches zu erkennen. ​​​Kannst du dein Ziel nicht ohne erhebliche Anstrengung errreichen, solltest du verhindern, in ​​ein "Tunneldenken" zu geraten. ​Wer ​sich auf eine bestimmte Sache ​stark konzentriert, der verliert schnell den Überblick über das große Ganze und übersieht Lösungen, die ​eigentlich offensichtlich sind. Es gilt also: Schaffe Abstand zwischen Dir und deinem Problem, beispielsweise durch eine ​kurze Pause.
  2. ​ Als nächstes ​erstellst du eine Ziel- und Situationsanalyse. Das heißt: Forumuliere Ist- und Soll-Zustand​. ​Beim Ist-Zustand machst du dir Gedanken über deine aktuelle Situation. Nimm dir dazu am besten Stift und Papier zur Hilfe und beschreibe den konkreten Konflikt in Stichworten auf. Überlege dir ​außerdem, welche Ressourcen dir zur Verfügung stehen. Beschreibe als nächstes ​den Soll-Zustand. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit du dein Ziel erreicht hast? Notiere sie am besten. Wenn du etwas aufschreibst, machst du dir automatisch weniger Gedanken​.
  3. ​In der dritten Phase erstelllst du einen (Zeit-)Plan, in dem du konkret​ festlegst, was du tun musst um dein Problem zu lösen. Bei sehr komplexen Problemen macht es oft Sinn, sich kleinere Zwischenziele zu setzen. ​So schaffst du es, über längere Zeiträume hinweg motiviert bei der Sache zu bleiben!
  4. ​Du hast deinen Plan erstellt? Im nächsten Schritt gilt es, das Geplante umzusetzen​​​ und sich im besten Fall an die geplanten Fristen zu halten. In dieser Phase scheitern die Meisten - Disziplin ist gefragt!
  5. ​Hast du deinen Plan vollständig umgesetzt? Sehr gut! Dann kannst du ​jetzt deinen Ist-Zustand mit deinem in Phase 2 definierten Soll-Zustand abgleichen. Hast du alles geschafft, was du dir vorgenommen hast? ​​​Falls nicht, beginne einfach wieder mit Phase 1.

​Vermögen aufbauen bedeutet: Probleme lösen!

​Wenn du dich dazu ​entscheidest, mehr Vermögen aufzubauen, wirst du früher oder später mit komplexen Problemstellungen und Konflikten konfrontiert. Die Grundidee hinter der oben beschriebene Vorgehensweise ist, dass Du Deine Arbeit sinnvoll einsetzt. ​Arbeit des arbeiten Willens ​wird dich ​kaum weiter bringen. Du brauchst eine systematische Arbeitsstruktur ​um an dein Ziel zu gelangen. Wenn du also ​viel Geld besitzen willst, wird es nichts bringen, Tag und Nacht auf Baustellen zu arbeiten. ​Überlege dir zunächst - analog Phase 2 - was du erreichen möchtest und nehme dir danach genug Zeit um in der dritten Phase ​einen ​ausgeklügelten Plan zu erstellen. 

​Der Vermögensaufbau ist ​ein sehr "komplexes Problem", das ​leider viel zu wenig in unserer Gesellschaft thematisiert wird. Deshalb empfehle ich dir mein kostenloses Booklet zum Thema "Finanzielle Intelligenz", in dem du viele interessante Denkanstöße bekommst und sicher den ein oder anderen Aha-Moment erlebst...