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​Die ​Mentalität finanziell freier Menschen

​Ein finanziell unabhängiges und freies Leben - das ist der Traum vieler Menschen.  Doch nur wenige sind bereit neben der Berufstätigkeit Freizeit zu opfern um sich mit dem Thema zu beschäftigen. Dabei ist es gar nicht so ​kompliziert! ​Erfahre in diesem Blogeintrag, ​welche grundlegenden Einstellungen du mitbringen solltest.

​Vermeide ​​planlose Arbeit

​Am Anfang ist es wichtig, dass du dir ein Bild vom großen Ganzen machst. Mach nicht den gleichen Fehler wie viele Andere und stürze dich planlos in irgendwelche Arbeiten. Bevor du damit ​beginnst, solltest du deine Position aus der Vogelperspektive betrachten und dir genau vor Augen werfen, welche Aufgabe du erledigen musst um welches Ziel zu erreichen. Genau so solltest du vorgehen, wenn du dich mit deiner finanziellen Unabhängigkeit beschäftigst. Denn diese besteht grundlegend aus drei maßgeblichen Säulen: Der Einkommenverwaltung, der Generierung von passivem Einkommen und dem Investieren. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du dir auf der Startseite mein kostenloses Booklet zum Thema "Finanzielle Intelligenz" downloaden.

Sei offen für Neues

​Dies gilt eigentlich für jeden Bereich im Leben, aber ganz besonders wenn du dein Vermögen vermehren willst. Gerade in unserem Zeitalter der Digitalisierung ändern sich die Rahmenbedingungen der Wirtschaft permanent. Was gestern noch funktioniert hat, kann heute schon nicht mehr funktionieren. Das bedeutet für dich, dass es umso wichtiger ist deine Fühler herauszustrecken, up-to-date zu bleiben und eine gesunde Neugierde zu ​entwickeln. Jeder kennt Personen, die sich ablehned gegenüber Neuem verhalten und stets der Meinung sind, dass früher alles besser war. Diese Personen verpassen wertvolle Möglichkeiten, die sich im Wandel der Zeit immer wieder ergeben. Es gibt jederzeit und überall unzählige Optionen und Wege, sich mehr Wohlstand aufzubauen​. ​Je mehr du dich ​damit beschäftigst, desto mehr Chancen wirst du erkennen und ​ergreifen können.

​Gehe kalkulierte Risiken ein

​Wenn man sich mit der menschlichen Psychologie beschäftigt, ​kommt man nicht an Daniel Kahnemanns sogenannter Prospect Theory ​vorbei. Diese besagt unter anderem, dass Menschen den Schmerz eines Verlustes höher bewerten als die Freude eines ​Gewinnes der gleichen Größenordnung.

Beispiel: Stell dir vor du machst bei einem ​Glücksspiel mit. Dabei wirfst du eine Münze​. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kopf oder Zahl fällt liegt also bei 50 Prozent. Fällt die Münze auf die Kopfseite, verlierst du 500€. Jetzt die Frage an dich: ​Wie hoch müsste der Gewinn mindestens ausfallen, damit du an dem Glücksspiel jetzt sofort teilnehmen würdest? Versuche dich so gut wie möglich in die Situation hineinzuversetzen. Wahrscheinlich übersteigt deine Wahl die im Verlustfall zu erleidenden 500€ ​beträchtlich.

​​Warum ich dir davon erzähle? Diese Angst vor möglichen Verlusten hält viele Menschen davon ab, Risiken einzugehen, ​für die es sich eigentlich lohnen würde. ​Denn wer finanziell frei sein möchte, der muss ​hin und wieder Risiken eingehen. Sieht man sich zum Beispiel den deutschen Aktienmarkt an, der seit 1960 eine durschnittliche Rendite von 8% pro Jahr einbrachte​, dann ist die ​Aussicht, dass sich dieser Trend fortsetzt durchaus ​realistisch. Trotzdem ​wird das heute niemand​ zu 100% versichern können und doch könnte es sich dabei um ein sehr lohnenswertes ​Investment handeln. ​Der menschliche Trieb, Schmerz und Verlust zu vermeiden macht aus Sicht der Evolution durchaus Sinn - Gefahren vermeiden bedeutet am Leben bleiben. ​In Bezug auf deine Finanzen trifft das jedoch weniger zu. Wer heute nicht bereit ist, kalkulierte Risiken einzugehen, wird später im Regelfall auch nicht finanziell frei sein.

​Setze Theorie in Praxis um

​Eine weitere Einstellung, die du von Anfang an beherzigen solltest: ​Praxiserfahrung sammeln. ​​Kein Wissen der Welt wird dir je weiterhelfen, wenn du nicht weißt wie du es anwenden kannst. ​​Dabei ist es völlig egal, ob und wie viele Fehler du ​ machst. ​Wichtig ist nur, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal anders zu versuchen. ​Mir persönlich hilft es am besten, mich abends hinzusetzen und kleinere Zwischenziele für den nächsten Tag zu formulieren. ​So brauche ich morgens nicht erst lange zu überlegen, sondern kann direkt in loslegen und in Aktion kommen.